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Kinderpsychologie

Der Psychologische Dienst bietet Diagnostik, Beratung, Schulung, Therapie und Krisenintervention bei ambulanten und stationären Patienten der Kinderklinik und ihren Familien. Im Vordergrund stehen drei Patientengruppen:

1. Chronische Erkrankungen und Behinderungen.
Der Psychologische Dienst unterstützt dabei zu lernen, wie man   

  • trotz der Krankheit und ihrer Einschränkungen ein möglichst „normales“ Leben in  Schule, Familie und Freundeskreis weiterführt („Krankheitsbewältigung“),
  • die Kraft und Bereitschaft für eine notwendige medizinische Behandlung aufrechterhält und sich bei Auseinandersetzungen mit den Eltern über die Mitarbeit bei der Therapie wieder einigen kann („Compliance“),
  • plötzlich auftretende Krankheitsbeschwerden und Schmerzen im Alltag richtig interpretiert und soweit wie möglich positiv beeinflusst („Krankheits- und Selbstmanagement“).

2. Funktionelle und somatoforme („psychosomatische“) Störungen.
Typisch ist die Situation, dass der Patient wiederkehrende Beschwerden oder Schmerzen spürt, die medizinische Diagnostik jedoch keine auffälligen Befunde ergibt. Der Psychologische Dienst unterstützt dabei,

  • die vielleicht rätselhaften Beschwerden und Schmerzen besser zu verstehen und einzuordnen, auch wenn die medizinischen Befunde keine endgültige Klarheit bieten mögen,
  • eine vielleicht unterschwellige Angst vor einer unerkannten ernsten Erkrankung aufzulösen oder besser bewältigen zu lernen,
  • trotz der unklaren Beschwerden im Alltag seine normalen Alltagsaktivitäten und Hobbys, den Schulbesuch und Kontakte zu Freunden so weit wie möglich aufrecht zu erhalten.
  • Unauffällige medizinische Untersuchungsergebnisse bedeuten nicht zwangsläufig, dass die Beschwerden eine psychische Ursache haben müssen. Es kann jedoch lohnend sein, gemeinsam zu klären, ob die Beschwerden durch seelische oder zwischenmenschliche Belastungen ausgelöst oder verschlimmert werden.

3. Verhaltens- und/oder Entwicklungsauffälligkeiten
Der Psychologische Dienst unterstützt dabei,

  • plötzliche Krisen und Konflikte aufzufangen, aus ihnen das Richtige zu lernen und einen möglichst konkreten Plan zu entwickeln, was als nächstes zu tun ist („Krisenintervention“),
  • eine Einschätzung zu gewinnen, ob es sich um „normale menschliche Krisen“ oder um Anzeichen einer „psychischen Störung“ handelt („Differentialdiagnostik“)
  • bei Bedarf Empfehlungen für die „richtige Stelle“ im Sinne einer spezialisierten Beratung, Förderung oder Therapie zu geben („Indikationsstellung und Behandlungsplanung“) bzw. stimmige Wege herauszuarbeiten, wie die Familie auch ohne professionelle Unterstützung aus eigener Kraft heraus eine Krisensituation meistern kann („Lösungsorientierung“).  

Forschungsinteressen

  • Adaptation an chronisch-somatische Erkrankung
  • Funktionelle und somatoforme Störungen (u.a. funktioneller Bauchschmerz)
  • Krankheits- und Selbstmanagement, Konzepte der Patientenschulung
  • Psychosoziale Aspekte und Lebensqualität bei Wachstumsstörungen
  • Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin des Kindes- und Jugendalters
  • Entwicklungspsychopathologie und Klinische Kinderpsychologie


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